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Verkracht – versöhnt

Bei Jakobs hängt der Segen schief

 

Bericht vom

Gestaltungsseminar für Biblische Erzählfiguren nach und mit Doris Egli

9.-11. Oktober 2009 in Meinerzhagen
   


 Bibelmuseum Meersburg
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Dieses Bild zeigt das neue Zelt in der Bibelgalerie Meersburg.

Thea Groß, die Leiterin der Bibelgalerie schrieb im Mai 2009:

Allen, die in der Nähe von Meersburg sind oder extra herkommen wollen, eine herzliche Einladung, die neue Bibelgalerie zu besichtigen – insbesondere unser neues Nomadenzelt, das Doris und Primo Egli, Renate und Dieter Milerski und Inge Ehemann konzipiert und mit vielen unserer ehrenamtlichen Mitarbeitenden aufgebaut haben … Es ist eine Wucht!

http://www.bibelgalerie.de/



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 ausstellung  
   



Eglifiguren als feste Größe in der Arbeit mit Kindern von Günter Schlierbach

Bericht von der Landestagung der bayerischen Kinderkirche in Hassfurt

Der Landesverband für Evangelische Kindergottesdienstarbeit in Bayern hatte zur Landestagung für Mitarbeitende in der Kirche mit Kindern unter dem Motto „Aus dem Vollen schöpfen“ ins unterfränkische Hassfurt eingeladen. Den etwa 750 Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus ganz Bayern bot sich ein reichhaltiges Programm mit vielen kreativen Möglichkeiten für die Arbeit mit Kindern.

Christine Häusler, Ursula und Günter Schlierbach vertraten die efa-Regionalgruppe Bayern mit einem Infostand im Markt der Möglichkeiten und einem Workshop zur Figurenarbeit. Drei Szenen, die sich an den Themen der Tagung orientierten, erregten die Aufmerksamkeit am Infostand: Jesus und die Samariterin, die Hochzeit zu Kana sowie die Geschichte von Jakob und Esau. Das Interesse war groß, manchmal herrschte starker Andrang.

Erstaunlich und erfreulich war, dass die meisten Besucherinnen und Besucher Eglifiguren schon kannten oder selbst welche in Kursen hergestellt hatten. Nur ganz selten kam mal die Frage: „Was kosten die Figuren?“ „Ich setze sie im Kindergottesdienst ein“, war sehr oft zu hören. Die Möglichkeit, sich Anregungen für Kleidung und Anordnung der Szenen zu holen, wurde dankbar angenommen. Da gab es dann auch manch freudiges Wiedersehen mit Kursteilnehmerinnen, die man schon lange nicht mehr gesehen hatte.

Auch der Workshop, den Christine Häusler leitete, war gut besucht. Nach einer Einführung in Herkunft, Aufbau und Herstellung der Figuren wurden die Möglichkeiten zur Umsetzung von Bewegungabläufen, Körpersprache und Darstellung von Beziehungen vorgestellt. In Gruppenarbeit wurde die Geschichte von Jakob und Esau in Szene gesetzt und anschließend bewertet.

Die ausgelegten efa-Faltblätter erfreuten sich großen Interesses, und eine Liste mit den Adressen der bayerischen Kursleiter/innen war bald vergriffen.

Das erfreuliche Fazit der Veranstaltung: Eglifiguren sind zu einer festen Größe in der Arbeit mit Kindern geworden und bewirken landauf, landab, dass bei jungen Menschen Interesse geweckt und Freude am Evangelium vermittelt wird.

Ein kurzer Bericht mit Bildern vom Workshop ist auch unter www.aus-dem-vollen-schoepfen.de zu finden.                 Ursula und Günter Schlierbach, Christine Häusler

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Fäden knüpfen und verbinden – Freunde finden

 

Mit diesen Worten beginnt ein Lied, das ich vor vielen Jahren bei einem Gottesdienst zum Thema „Gemeinschaft“ kennen gelernt habe. Wenn ich die vielen Kurse, die ich in den letzten zehn Jahren besucht habe, Revue passieren lasse, finde ich viele Parallelen zur Arbeit an – und mit den Figuren. Viele Fäden sind nötig, damit aus dem Sisalgerüst, dem Trikot, dem Duvetine und dem Fell eine Figur wird. Mehr noch: Egli-Figuren sind wie Fäden. Sie verknüpfen die Vergangenheit mit der Gegenwart. Das Gestern mit dem Heute. Das Ich mit dem Du zum Wir. Gott wird gegenwärtig und die Botschaft Jesu greifbar. Meine Fäden zu den Egli-Figuren wurden 1995 auf dem 26. Deutschen Evangelischen Kirchentag in Hamburg geknüpft. Ein Workshop zum Thema „Biblische Erzählfiguren“ stand auf dem Programm. Es folgten eine kurze Beschreibung der Figuren und ihre Einsatzmöglichkeiten. Dies weckte mein Interesse und so lernte ich zum ersten Mal die „Figuren mit Bleifüßen und ohne Gesichter“ kennen. Etwa ein Jahr später kam es zu einer erneuten Begegnung. Eine Kollegin stellte im Rahmen eines Seminartags – wir waren junge Religionspädagogen im Vorbereitungsdienst - die „Egli-Figuren“ vor. Dabei erfuhren wir auch, dass ihre Schwiegermutter Kursleiterin ist. So kam ich zu „meiner“ Kursleiterin und auf die stattliche Anzahl von mittlerweile 64 Figuren. Ans Aufhören denke ich noch lange nicht und dafür gibt es so manchen Grund. Eine Ausstellung, die ich mit Schülerinnen einer 10. Klasse anlässlich des Tags der offenen Tür an unserer Schule organisiert hatte, brachte es an den Tag. Geplant war, die gesamte „Mose-Geschichte“ darzustellen, dafür aber reichten die damals 40 Figuren nicht aus…. Und dann ist da noch ein weiterer wichtiger Aspekt: Die freundschaftliche Verbundenheit zu einigen Kursteilnehmern, und vor allem der Kursleiterin und ihrem Ehemann, der sie tatkräftig unterstützt. So manche Fertigkeit, Einsicht und Erkenntnis verdanke ich dem segensreichen Wirken der beiden. So wurde für mich das Fertigen der Figuren und die Arbeit mit ihnen zu einer besonderen Form der Gottesbegegnung.           

Monika Rusch, Landshut

Letzte Aktualisierung ( Mittwoch, 16. Juni 2010 )
 
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