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Doris Egli PDF Drucken E-Mail

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lebt mit ihrem Mann Primo in Baar/Schweiz. Sie sind Eltern von vier Kindern.
Im Jahr 1966 schuf sie zusammen mit ihrer Familie Erzählfiguren,
um biblische Geschichten in der Familie erzählen zu können.

 

Diese, ihre Idee, fand und findet großen Anklang.

Ihre original Egli-Figuren werden heute in vielen Ländern

zum Erzählen von bibilsichen Geschichten eingesetzt.

 

Doris Egli ist engagiert in Kurstätigkeit, Aus- und Weiterbildung von Kursleiterinnen,
Pfarreiarbeit, besonders mit großen gelenkigen Figuren,
inszeniert Ausstellungen.
Primo Egli ist federführend bei der Entwicklung und Weiterentwicklung der Figuren beteiligt. 

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Fortbildung mit Doris Egli - siehe unten                    Ausstellung mit Doris Egli


 

 

Verkracht – versöhnt

Bei Jakobs hängt der Segen schief

 

Bericht vom

Gestaltungsseminar für Biblische Erzählfiguren nach und mit Doris Egli

9.-11. Oktober 2009 in Meinerzhagen

 

Endlich war das lange angekündigte Wochenende gekommen und im evangelischen Tagungshaus Nordhelle in Meinerzhagen versammelten sich 13 an der Josef-Geschichte oder der Arbeit mit Egli-Figuren Interessierte sowie die Referentin Iris Donges und das Ehepaar Egli. Schon bei unserer Ankunft wurden die Erwartungen mit einem grandiosen Bodenbild übertroffen. Das Interesse an dem was noch kommen sollte war mehr als geweckt. Nach der Begrüßung und einer Vorstellrunde stiegen wir inhaltlich nicht nur tiefer in die Verwicklungen der Josefsgeschichte ein, uns wurden auch die Parallelen zwischen der Jakobs- und der Josefsgeschichte deutlich. So wiederholen sich die Tiefen und Höhen, die Träume und Segnungen innerhalb der Familiengeschichte von Generation zu Generation. 

Nach einer ersten Stellübung setzten wir uns mit Hilfe der Figuren zuerst mit dem Thema „Streit (Verkracht)“ auseinander. Was waren die Knackpunkte innerhalb dieser Geschichten? Wie können wir sie mit den Figuren darstellen?

Am Samstag erhielten wir durch Sabine Konevic und Gisela Roth einen Einblick in die Konzeption einer Unterrichtsreihe zur Josefsgeschichte und deren Umsetzung mit Egli-Figuren. Ebenfalls am Samstag war Gelegenheit für kreatives Tun: Angefertigt wurden Kornsäcke, Bastsandalen und Kleidung für Hebräer und Ägypter, Schmuck uvm. Doris Egli ließ uns an ihrem großen Wissen über die Kultur und die Traditionen anderer Völker teilhaben und konnte die Arbeit mit den Figuren hilfreich unterstützen.

Aufgelockert wurde das ganze Seminar zwischendurch immer wieder mit Liedern und Tänzen. 

Am Ende des Seminars stand die „Versöhnung“ an. Die einzelnen Schritte aufeinander zu, die in der Jakobs- und Josefgeschichte stattfinden wurden hierbei näher beleuchtet und mit einem Wort aus dem Römerbrief abgerundet.

Dass Brotbrechen nicht nur Gemeinschaft, sondern auch Versöhnung stiftet, erfuhren wir am Ende durch das gemeinsame Tun und das Hören der Geschichte „Der Bäcker in der Jakobstraße“.

Am Ende dieses Seminars steht der Dank für ein harmonisches, inspirierendes und kraftspendendes Wochenende an alle TeilnehmerInnen und ReferentInnen.

 

Bernadette Kauf

 
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Letzte Aktualisierung ( Freitag, 16. Oktober 2009 )
 
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