zum Erzählen von bibilsichen Geschichten eingesetzt.
Doris Egli ist engagiert in Kurstätigkeit, Aus- und Weiterbildung von
Kursleiterinnen,
Pfarreiarbeit, besonders mit großen gelenkigen
Figuren,
inszeniert Ausstellungen. Primo Egli ist federführend bei der Entwicklung und Weiterentwicklung der Figuren beteiligt.
Fortbildung mit Doris Egli - siehe unten Ausstellung mit Doris Egli
Verkracht – versöhnt
Bei Jakobs hängt der Segen schief
Bericht vom
Gestaltungsseminar für Biblische Erzählfiguren nach und mit
Doris Egli
9.-11. Oktober 2009 in Meinerzhagen
Endlich war das lange angekündigte Wochenende gekommen und
im evangelischen Tagungshaus Nordhelle in Meinerzhagen versammelten sich 13 an
der Josef-Geschichte oder der Arbeit mit Egli-Figuren Interessierte sowie die
Referentin Iris Donges und das Ehepaar Egli. Schon bei unserer Ankunft wurden
die Erwartungen mit einem grandiosen Bodenbild übertroffen. Das Interesse an
dem was noch kommen sollte war mehr als geweckt. Nach der Begrüßung und einer
Vorstellrunde stiegen wir inhaltlich nicht nur tiefer in die Verwicklungen der
Josefsgeschichte ein, uns wurden auch die Parallelen zwischen der Jakobs- und
der Josefsgeschichte deutlich. So wiederholen sich die Tiefen und Höhen, die
Träume und Segnungen innerhalb der Familiengeschichte von Generation zu
Generation.
Nach einer ersten Stellübung setzten wir uns mit Hilfe der
Figuren zuerst mit dem Thema „Streit (Verkracht)“ auseinander. Was waren die
Knackpunkte innerhalb dieser Geschichten? Wie können wir sie mit den Figuren
darstellen?
Am Samstag erhielten wir durch Sabine Konevic und Gisela
Roth einen Einblick in die Konzeption einer Unterrichtsreihe zur
Josefsgeschichte und deren Umsetzung mit Egli-Figuren. Ebenfalls am Samstag war
Gelegenheit für kreatives Tun: Angefertigt wurden Kornsäcke, Bastsandalen und
Kleidung für Hebräer und Ägypter, Schmuck uvm. Doris Egli ließ uns an ihrem
großen Wissen über die Kultur und die Traditionen anderer Völker teilhaben und
konnte die Arbeit mit den Figuren hilfreich unterstützen.
Aufgelockert wurde das ganze Seminar zwischendurch immer
wieder mit Liedern und Tänzen.
Am Ende des Seminars stand die „Versöhnung“ an. Die
einzelnen Schritte aufeinander zu, die in der Jakobs- und Josefgeschichte
stattfinden wurden hierbei näher beleuchtet und mit einem Wort aus dem
Römerbrief abgerundet.
Dass Brotbrechen nicht nur Gemeinschaft, sondern auch
Versöhnung stiftet, erfuhren wir am Ende durch das gemeinsame Tun und das Hören
der Geschichte „Der Bäcker in der Jakobstraße“.
Am Ende dieses Seminars steht der Dank für ein harmonisches,
inspirierendes und kraftspendendes Wochenende an alle TeilnehmerInnen und
ReferentInnen.
Bernadette Kauf
Letzte Aktualisierung ( Freitag, 16. Oktober 2009 )